Rosen-Marmelade und Rosenblütenaufstriche selber machen
Die 5 besten Rezepte für Rosen-Marmelade
Die 5 besten Rezepte für Rosen-Marmelade vom Rosen-Huus
Selbstgemacht schmeckts am besten
Wir glauben ihnen
Die 5 besten Rezepte für Rosen-Marmelade vom Rosen-Huus
Selbstgemacht schmeckts am besten
Wir glauben ihnen
Die 5 besten Rezepte für
Rosen-Marmelade:
Die besten Rezepte für Rosen-Marmelade
Das sind die Top 5
Hier präsentieren wir Ihnen die 5 besten Rezepte für Rosen-Marmeladen. Natürlich ist die Selektion abhängig von den persönlichen Präferenzen. Aber lecker sind sie alle. Beachten Sie aber bitte, dass das Ergebnis Ihrer Marmeladenkocherei nicht alleine von der Qualität des Rezeptes abhängt. Entscheidend sind vielmehr zwei Dinge:
Qualität der Rosenblüten
Die Duftstoffe einer Duftrose sind ein flüchtiges Gut. Deshalb riechen sie ja auch so intensiv. Je schonender sie die Rosenblüten behandeln, desto intensiver der Geschmack in ihrer Rosen-Marmelade. Es ist also wichtig, dass die Rosenblüten nach der Ernte kühl gelagert und rasch verarbeitet werden. Überspitzt gesagt: Jede Minute zählt. Nun vielleicht nicht die Minuten, aber die Stunden mit Sicherheit.
Schonende Zubereitung
Es rächt sich geschmacklich, wenn sie die Rosenblüten verkochen, denn auch hier entweichen unter Umständen die besten Duftstoffe am falschen Ort. Darum nicht zu viel Hitze und nicht zu lange kochen!
Sie haben es also selber in der Hand, ob Sie mit Ihrer eigenen Rosen-Marmelade ein kulinarisches Mesterwerk schaffen. Oder ob Sie am Ende nur einen süßen Aufstrich ohne Erinnerungswert
Gül Reçeli – Türkische Rosen-Marmelade
Die Türkei zählt zu den größten Produzenten von Rosenöl und Rosenwasser (liegt in den Mengen allerdings weit hinter Bulgarien, dem Iran und Marokko zurück). Kein Wunder also, dass Rosen in der türkischen Küche eine lange Tradition haben. Meistens, indem Speisen mit Rosenwasser aromatisiert werden. Aber es gibt auch Ausnahmen. Etwa die türkische Rosen-Marmelade, Gül Reçeli (Gül -> die Rose) genannt.
Um eine leckere Gül Reçeli herzustellen braucht es folgendes:
350 gr. Rosenblüten (ungespritzt, das versteht sich wohl von selbst…). Beachtet dabei unseren Beitrag über Duftrosen!
1750 – 2000 g Kristallzucker
Den Saft einer Zitrone
Wenig Wasser
An die Arbeit:
Rosenblätter pflücken, manuell vom Grünzeug reinigen und evtl. die hellen Blütenspitzen abschneiden. Waschen und gut abtropfen lassen.
Nun die Blüten mit einer Tasse Kristallzucker zu einem Brei vermengen und gut „kneten“.
Den restlichen Zucker in einen Topf geben. Nun soviel Wasser zugeben, dass der Zucker geradeso mit Wasser bedeckt ist.
Nun bei mittlerer Hitze das Ganze langsam zu einem dicken Sirup einkochen. Achten Sie darauf, dass der Sirup zählflüssig ist. Wir geben ja kein Geliermittel zu und wenn wir im nächsten Schritt das Wasser nachträglich einkochen müssen, gehen wertvolle Geschmacksstoffe verloren.
Nun die Masse mit den Rosenblättern zugeben und 3-4 Minuten unter Rühren weiter leicht köcheln lassen.
Den Zitronensaft beifügen, ganz kurz aufkochen und dann vom Feuer nehmen.
Achten Sie darauf, dass sie einen zähen Sirup haben! Andernfalls müssen Sie (leider) noch einmal solange aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz haben.
Danach den Schaum abschöpfen und heiß in saubere Twist-Off-Gläser füllen, diese verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen. Danach wieder umdrehen und abkühlen lassen.
Die Türkische Rosen-Marmelade ist nicht mit unserer Konfitüre zu vergleichen. Sie ist sirupartig und wird deshalb beim Essen jeweils Biss für Biss mit dem Löffel auf das Brot verteilt. Schmeckt aber – je nach Duftrose – sehr intensiv und lecker.
Schweizer Rosengelee
Fragt man in Deutschland danach, in welchen Bereichen die Schweiz besonders zu überzeugen weiß, bekommt man mit größter Sicherheit die stereotypische Antwort: Banken, Uhren, Käse. Das ist präziser als entsprechende Antworten aus den USA, in denen man Switzerland gerne mit Sweden verwechselt, aber von Nachbarn würde man eigentlich fundierteres Wissen erwarten. Etwa, dass die Schweiz über eine hervorragende Küche verfügt, welche es geschafft hat, von ihren ganz unterschiedlichen Nachbarn in Norden, Osten, Süden und Westen jeweils das Beste zu übernehmen. Und natürlich zu perfektionieren – sonst wäre es ja nicht die Schweiz!
Deshalb sollte es nicht erstaunen, wenn das Rezept für den besten Rosengelee aus der Schweiz kommt. Nun ja, die nationale Herkunft spielt ehrlich gesagt keine besondere Rolle in diesem Fall, weil das Prinzip von Rosengelee universell gültig ist, Trotzdem ist es einfach perfekt!
Für den Schweizer Rosengelee braucht es:
100 gr. möglichst frische Rosenblüten (ungespritzt) von Duftrosen!
1/2 l Weißwein (trocken)
500 gr. Gelierzucker
50 ml Rosenwasser
Und so geht es:
Die Rosenblütenblätter pflücken und manuell reinigen und wenn möglich und sinnvoll, die Blütenspitzen abschneiden, weil sich hier Bitterstoffe finden können. Bei Wildrosen ist das natürlich schwierig, bzw. nicht sinnvoll. Hier müssen wir einfach bei der manuellen Reinigung besonders vorsichtig arbeiten und entfernen, was uns besonders deutlich ins Auge fällt.
Die Rosenblütenblätter zusammen mit dem Weißwein kurz aufkochen. Wenn der Sud kocht, stellen sie die Herdplatte ab und lassen den Aufguss 15 Minuten auf der Herdplatte stehen. Wenn Sie mit Gas kochen, dann reduzieren Sie das Feuer auf ein Minimum und schalten danach nach 3 Minuten ganz aus.
Nach 15 Minuten den Sud über einem Sieb abgiessen und den Auszug auffangen.
Danach den Weißweinauszug zusammen mit dem Gelierzucker aufkochen und unter ständigem Rühren während 4 Minuten am Kochen halten. Jetzt das Rosenwasser beigeben und noch einmal kurz aufkochen.
Das Gelee in vorgewärmte Einmachgläser füllen und verschliessen.
Bei diesem Rezept ist es wichtig, dass Sie die Rosenblütenblätter nicht verkochen, sondern die Extraktion möglichst schonend vollziehen. Je besser Ihnen das gelingt, desto mehr der wertvollen Geschmacksstoffe bleiben Ihnen erhalten.
Very British: Rose Petal Jam
Die britische Küche wird seit jeher brutal unterschätzt. Natürlich gibt es dafür gute Gründe. Etwa den Hang, Speisen salzlos zu geniessen… Aber zum einen hat sich auch die englische Küche in den vergangenen Jahrzehnten brutal verändert und zum andern, was noch viel wichtiger ist, ist gerade England viel internationaler, wie das Deutschland jemals sein wird. Das british Empire hat seine Spuren hinterlasse, Gerade auch im kulinarischen Bereich.
Was die Liebe zu Rosen und den Umgang mit ungewöhnliche Geschmäckern anbelangt, macht den Briten eh niemand etwas vor. Deshalb müssen die Briten zwingend berücksichtigt werden, wenn die Top 5 Rezepte für Rosen-Marmelade bestimmt werden. Absolut!
Folgende Zutaten brauchen wir für die Rose Petal Jam:
2 Tassen frische gepflückte Rosenblütenblätter
1 1/2 Tassen Wasser
2 Tassen feiner Kristallzucker
1/4 Tassef rischer Zitronensaft
1/2 Teelöffel Balsamico-Essig
1Teelöffel Fruchtpektin
Das ist die Vorgehensweise:
Die Rosenblüten und das Wasser einen mittelgroßen Topf geben.
Unter mittlerer Hitze zum Kochen bringen.
10 Minuten lang sanft köcheln lassen.
Den 1 ½ Tassen Zucker beifügen und rühren, bis er sich vollständig aufgelöst hat.
Zitronensaft und Balsamico beifügen.
Weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Danach den restlichen Zucker (½Tasse) und das Pektin vermengen und langsam in den Sud einstreuen, um zu verhindern, dass das Pektin verklumpt.
Weitere 20 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Sud richtig eindickt. Immer wieder rühren, damit er nicht am Boden ansetzt und anbrennt!
Nun vom Herd nehmen und in die Einmachgläser gießen. Lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass er im heißen Zustand noch recht flüssig wirkt. Sobald er abgekühlt ist, wird er sehr dickflüssig.
Den Rose Petal Jam isst man relativ frisch. Verwenden Sie diese Rosen-Marmelade nicht nur als Aufstrich, sondern kombinieren Sie die Rose Petal Jam auch zu salzigen Crackers als Apéro. Göttlich natürlich auch beim Creme Tea zu den klassischen Scones.
Gelée de rose française
Was könnte süßer und romantischer sein, als das Wochenende mit einem köstlichen Toast mit Rosengelee zu beginnen? Und wer wüsste das besser als eine französische Köchin, welche ihre Rosen direkt aus ihrem Garten beziehen kann? Niemand. Und weil das so ist, wollen wir all den Verliebten und Liebenden in Deutschland jenes feine Rezept aus dem Land der Liebe nicht vorenthalten. Voilà!
(Wer sich wundert, dass wir doch eben den Schweizer Rosengelee als den besten der Welt gerühmt haben, dem sei Folgendes gesagt: Bei den Schweizern geht Liebe durch den Magen. Bei den Franzosen geht man schon voller Liebe zu Tisch!)
Pour la gelée de rose, vous avez besoin:
100 g Rosenblütenblätter (vorzugsweise dunkel und duftend)
1 Liter Wasser
1 Kilo Gelierzucker
Saft einer kleinen Zitrone
Und so geht es:
Halten Sie die Blume an den Blütenblättern, kopfüber, und ziehen Sie den grünen Stiel, so dass nur die Blütenblätter in Ihrer Hand bleiben. Schneiden Sie dann die sichtbaren weißen Teile an der Basis des Blütenblattes mit einer Schere ab.
Spülen Sie die Blütenblätter ab.
Legen Sie die Blütenblätter in eine Marmeladenschüssel oder einen großen Kochtopf. Fügen Sie 1 Liter Wasser und den Saft einer kleinen Zitrone hinzu. Zum Kochen bringen und 15 Minuten köcheln lassen. Schalten Sie den Herd aus und lassen Sie ihn abkühlen. Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie ihn ein paar Stunden ziehen.
Entfernen Sie dann die Blütenblätter mit einem Schaumlöffel, geben Sie sie in ein feinmaschiges Sieb und drücken Sie sie gut aus, um möglichst viel Saft zu erhalten.
Sie sollten nun noch 800-900 g Flüssigkeit übrig haben. Dann fügen Sie 1 Kilo Gelierzucker hinzu (Sie können Ihre Flüssigkeit abwiegen und je nach verbleibender Flüssigkeit etwas mehr oder etwas weniger Zucker einstellen).
Nun stellen Sie den Topf wieder auf den Herd und bringen das Ganze unter Rühren zum Kochen. Unter ständigem Rühren 7 bis 8 Minuten kochen lassen. Schalten Sie die Hitze aus und füllen Sie die Mischung sofort in die Gläser. Das Gelee sieht jetzt noch recht flüssig aus, wird aber beim Abkühlen eindicken. Stellen Sie die Gläser auf den Kopf und lassen Sie sie abkühlen, bevor Sie sie auf den Kopf stellen.
Für alle anderen – die besten Rosen-Marmeladen zum kaufen
Die besten Rezepte für Rosen-Marmelade nutzen natürlich nur jenen Rosenliebhabern, welche Zugriff auf frische Rosenblüten haben. Getrocknete oder angetrocknete Ware ist für diesen Zweck völlig unbrauchbar, weil die wichtigsten Geschmacksstoffe längst verschwunden sind. Deshalb machen unsere 5 besten Rezepte für Rosen-Marmelade das Angebot an käuflichen Rosenmarmeladen keinesfalls verzichtbar. Denn zum einen sind die meisten Rosen in den Gärten für den Verzerr völlig ungeeignet (siehe unseren Beitrag „Duftrosen“) und zum andern, hat man beim besten Willen nicht immer frische Rosenblüten zur Hand, wenn einem gerade danach ist. Deshalb freuen wir uns auch weiterhin, Ihnen die besten Rosenblütenaufstriche, Rosen-Gelees, Rosenkonfitüren und Rosen-Marmeladen (auch wenn es die bekanntlich gar nicht gibt) anzubieten.
Und hier sind sie: