Wer war Charles Austin?
Charles Austin war der Vater von David Austin, einem berühmten englischen Rosenzüchter und Gründer der David Austin Roses Ltd.
Wer ist der Züchter David Austin?
Bereits in den 40er und 50er Jahren begann er sich – gefördert durch seine Lehrer – für Rosen zu interessieren. Angeregt wurde er dabei von einem Exemplar eines Buches über Alte Rosen von George Bunyard und durch den Lupinenzüchter und Freund seines Vaters, James Baker.
Davis Austin war sich bewusst, dass durch hochentwickelten Züchtungsmethoden eine erstaunliche Vielfalt von Rosen entstanden ist. Allerdings hat er sich daran gestört, dass sich in den alten und den modernen Rosen, Wesen und Eigenschaften präsentierten, welche beide ihre Vorteile aufwiesen, ohne dass sie voneinander profitiert hätten. Er sah seine Aufgabe darin, besonders schöne und duftende alte Rosen auszuwählen und sie mit Teehybriden und Floribundarosen wegen ihrer zuverlässigen Remontierfähigkeit und dem breiten Farbspektrum zu kreuzen.
Trotz einiger Stolpersteine und Rückschläge gelang es ihm 1961, die erste Hybrid-Rose Constance Spry zu züchten, die alle gewünschten Eigenschaften vereinte. Da die Teehybrid-Rosen damals den Markt dominierten und keine Gärtnerei sie in ihr Programm aufnehmen wollte, musste er seine Zuchten ab 1967 selber vermarkten.
David Austin Rose Nursery Limited wurde 1969 gegründet und der Name der Englischen Rose wurde eingeführt. 1983 erlangten die Englischen Rosen aufgrund von Graham Thomas und Mary Rose auf der Chelsea Flower Show internationale Aufmerksamkeit. Im folgenden Jahr erhielt er für sie die Veitch Memorial Medal der Royal Horticultural Society und seitdem hat er 25 Goldmedaillen auf der Chelsea Flower Show gewonnen (Stand Juni 2019).
1984 begann er mit dem Aufbau und der Erweiterung seines Rosenzuchtbetriebes. Die Charles Austin Rose, auch ‚AUSles‘ genannt, ist eine Kreuzung aus ‚Chaucer‘ und ‚Aloha‘ und wurde von David Austin im Jahr 1973 herausgebracht. Sie ist dem Vater des Züchters gewidmet und bis heute eine sehr beliebte Sorte aus der Austin-Rose-Linie. Sie bildet flache, apricot- bis cremefarbene Blüten in Büscheln von 3-5 auf lange Stiele aus, die sich gut zum Schneiden eignen. Die Kronblätter imZentrum sind dicht und meist in Vierteln angeordnet. Der Strauch kann bis zu 3 m hoch werden und hat feine Stacheln sowie große Blätter, die mitunter zu Mehltau oder Sternrußtaubefall neigen. Eine Nachblüte tritt normalerweise erst spät auf, wenn nach der ersten Blüte wenig zurückgeschnitten wird.
Die Rosenzüchtungen David Austins werden seit Anfang des 21. Jahrhunderts weltweit vermarktet. Heute unterhält der Rosenzuchtbetrieb Büros in den Vereinigten Staaten und Japan.
Weshalb nannte David Austin eine Rose nach seinem Vater?
Der betörende Duft, den Rosen nachgesagt wird, verblasste bei der Entwicklung der modernen Rosenwelt. Es dauerte bis zu dem Engländer David C. H. Austin (* 16. Februar 1926 in Albrighton bei Shrewsbury, England; † 18. Dezember 2018 in Shropshire), um eine Trendwende zu bewirken. Eine der ersten Sorte aus seiner Linie der Englischen Rosen war die Charles Austin.
David C. H. Austin wollte die alten und neuen Rosenarten wieder zusammenbringen und schätzte die Vielfalt der modernen Sorten, allerdings vermisste er an ihnen den klassischen Duft und die wartungsarme Robustheit der alten Sorten.
Indem er seine Neuschöpfung den Namen seines Vaters gab, ehrte er nicht nur dessen Andenken, sondern zeigte auch auf, wie wichtig ihm die Begründung einer neuen Rosentradition war.
Was weiss man über die englische Rose Charles Austin? Welche Bedeutung hat sie?
Charles Austin, auch unter dem Synonym ‚AUSles‘ bekannt, ist eine der ersten Rosen, die David Austin 1973 aus dem Kreuzungspaar ‚Chaucer‘ und ‚Aloha‘ züchtete und zu Ehren seines Vaters auf den Markt brachte. Sie ist bis heute eine äußerst beliebte Sorte innerhalb der Austin-Rosen-Linienzüchtung.
Ihre flachen Blüten, deren Farbe sich von apricot bis zu zartorange und dann cremefarben zum Rand hin ändert, sind in Büscheln zu 3–5 zu finden und eignen sich sehr gut zum Schnitt. Die im Zentrum angeordneten Kronblätter stehen eng beisammen und sind oft in Vierteln angeordnet.
Der Strauch kann bis zu 3 Meter hoch werden und trägt feine Stacheln sowie große Blätter, die manchmal von Mehltau oder Sternrußtaubefall befallen werden. Eine Nachblüte ist erst später zu erwarten, wenn nach der ersten Blüte wenig zurückgeschnitten wurde.
Rosenblüten-Eis
Zutaten:
- 4 EL Rosenblütenaufstrich Charles Austin von rosenfeines
- 1/2 Tasse Wasser
- 1/2 Tasse Zucker
- 2 Eier
- 1 Tasse Schlagsahne
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
Anleitung:
- Eier und Schlagsahne in eine Schüssel geben und mit dem Vanilleextrakt verquirlen. Den Rosenblütenaufstrich hinzufügen und gut vermischen.
- Die Mischung in eine Eismaschine geben und nach den Anweisungen des Herstellers gefrieren lassen. Oder man kann die Masse in einen verschließbaren Behälter geben und ins Gefrierfach legen, alle 30 Minuten umrühren bis die Mischung gefroren ist.
- Das Eis servieren und genießen.
Das Eis hat eine leicht süßliche und aromatische Note von der Rose, es kann auch als Topping für Kuchen oder als Füllung für Macarons verwendet werden.
Rezept für einen Rosencake Charles Austin
Zutaten:
- 200g Mehl
- 175g Zucker
- 3 Eier
- 150ml Öl
- 150ml Milch
- 1 Päckchen Backpulver
- 4 Esslöffel Charles Austin Rosenblütenaufstrich von rosenfeines
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
- Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen.
- In einer separaten Schüssel Eier, Öl und Milch verquirlen und zur Mehlmischung hinzufügen.
- Die gehackten Charles Austin Rosenblüten unterrühren.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 45-50 Minuten backen oder bis ein in der Mitte eingeführter Zahnstocher sauber herauskommt.
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben oder mit Schlagsahne servieren.
Tipp: Rühren Sie – je nach Geschmack – einen oder zwei EL des Rosenblütenaufstriches unter die Sahne!
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Bildnachweis:
Dieses Photo stammt von Nongdanchanto – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46718872