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Schützt Rosenmarmelade vor Krebs?
Die meisten Menschen erleben im Verlaufe ihres Lebens was es bedeutet an Krebs zu erkranken. Entweder direkt, weil man selbst eine Krebsdiagnose gestellt bekommt oder indirekt, weil man sieht, wie andere Menschen in ihrer Umgebung mit Krebs zu kämpfen haben. Keine schöne Erfahrung. Kein Wunder also, gehört die Angst an Krebs zu erkranken zu den größten Albträumen überhaupt. Wäre es nicht schön, wenn man auf eine genussreiche Art und Weise diese Diagnose verhindern könnte? Konkret möchten wir der Frage nachgeben: Schützt Rosenmarmelade vor Krebs?
Was auf den ersten Blick vielleicht absurd klingt, hat durchaus einen ernsthaften Hintergrund. Um unrealistischen Erwartungen gleich einen Riegel zu schieben, soll jetzt schon klargestellt werden, dass die Rosenmarmelade in diesem Zusammenhang nicht direkt, sondern indirekt wirken könnte.
Der Hintergrund
Die meisten Menschen tragen Krebszellen oder Vorstufen davon in ihrem Gewebe. Solche Zellen muss man als Ausschuss bei der Produktion verstehen. Irgendetwas bei der Zellteilung geht schief – die neue Zelle ist unbrauchbar und wird als solche vom Körper auch erkannt, bekämpft, zerstört oder zumindest isoliert. Kurz: Eine Krebszelle ist für den Organismus ein Fremdkörper.
Das größte Problem von Krebszellen ist, dass Sie vom übrigen Gewebe als Außenseiter behandelt werden. Der Rest will nicht mit ihnen zu tun haben. Das hat für die Mutation ernsthafte Folgen, denn es bedeutet, dass sie von der Versorgung abgeschnitten ist. Keine Versorgung macht alles schwierig: das Überleben ebenso wie die weitere Zellteilung.
Krebszellen brauchen deshalb ein gestörtes Umfeld, welches ihnen in dem unwirtlichen Umfeld die zum Überleben notwendigen Nährstoffe, etc. liefert. Dieses Umfeld finden sie in Entzündungen. In entzündetem Gewebe sind die abweisenden Nachbarn geschwächt. Die Phalanx bricht.
Chronische Entzündungen sind die Brutstätten von Krebs
Je länger die Entzündung anhält, desto wahrscheinlicher ist es, dass die fehlerhaft produzierte Zelle ein Auskommen findet und sich selbst vervielfältigt. Und noch schlimmer: sich von einer Vorstufe zu einer Krebszelle zu einer wirklichen Krebszelle entwickelt.
Chronische Entzündungen erhöhen deshalb das Risiko, irgendwann einmal an Krebs zu erkranken, ganz wesentlich. Sie sind quasi die Pforte, durch welche die Krankheit eintritt und sich in unserem Körper breit macht. Entsprechend wichtig ist es, dass dieser Spalt, durch welcher das Unglück schreiten kann so rasch wie möglich geschlossen wird. Oder sich am Besten gar nicht erst öffnet.
Ein wichtiges Element, wenn nicht sogar das Wichtigste überhaupt, ist die richtige Ernährung. Es gibt eine ganze Reihe von Lebensmitteln, welche entzündungsmindernd wirken und dem Körper dabei helfen, sich rasch von Entzündungen zu erholen. Himbeeren gehören dazu. Und Rosen auch.
Schützt Rosenmarmelade vor Krebs?
Dass Rosen entzündungshemmende Eigenschaften hat, ist keine Neuigkeit. Wir vom Rosen-Huus verkaufen zum Beispiel Rosenwasser (Rosen Hydrolat) für die äußere kosmetische Anwendung. Immer wieder kommen Frauen zu uns, welche davon berichten, wie beruhigend dieses Rosenwasser auf ihre Haut wirkt und welche erstaunliche Wirkung es auf ihr Hautbild hat.
Nun, bei Rosenmarmelade ist es etwas komplizierter. Es ist sehr wohl möglich, dass dieser entzündungshemmende Effekt tatsächlich besteht. Allerdings besteht eine Rosenmarmelade nicht nur aus Rosenblüten. Der Hauptanteil ist Zucker. Und Zucker hat leider genau die gegenteilige Wirkung!
Wir hätten natürlich die Frage „schützt Rosenmarmelade vor Krebs?“ nur zu gerne mit einem klaren Ja beantwortet. Aber wenn wir ehrlich sind, kann man das bestenfalls mit einem „sowohl als auch“ tun.
Einen Lichtblick in der Sache haben wir aber trotzdem. Eine gute Rosenmarmelade, Rosengelee oder Rosenblütenaufstrich hat einen derart intensiven Geschmack, dass man dafür nur wenig auf sein Brötchen streichen muss. Weniger Aufstrich, weniger Zucker = ein Schritt in die richtige Richtung.
Hintergrund:
Enthalten Rosen entzündungshemmende Stoffe?
Ja, Rosenblütenblätter enthalten Gerbstoffe, die eine entzündungshemmende Wirkung im menschlichen Körper haben können [1].
Weblinks:
1] „Außerdem enthalten Rosenblütenblätter Gerbstoffe. Diese schützen die Rose vor Erregern und Fäulnis und unterstützen sie zugleich bei Heilungsprozessen. Im menschlichen Körper können sie eine entzündungshemmende Wirkung entfalten. Gelangen die Gerbstoffe an menschliche Schleimhäute, verbinden sie sich mit den dort befindlichen Proteinen.“ URL: https://www.gesund-vital.de/rosenblueten/
[2] „Ihre Inhaltsstoffe gelten als entzündungshemmende Substanzen, die bis in deine Zellen vordringen und dort wahre „Wunder bewirken können. Grünes Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Portulak und viele Kohlsorten (Kreuzblütler) wie Grünkohl und Rosenkohl sind nur einige Beispiele für wertvolle Mikronährstoff-Lieferanten.“ URL: https://www.liebscher-bracht.com/ernaehrung/entzuendungshemmende-lebensmittel/
[3] „Denn in Gemüse, Beeren, Nüssen und Obst gibt es Tausende sekundäre Pflanzenstoffe, viele davon noch kaum erforscht. Klar ist jedoch: Sie wirken insgesamt entzündungshemmend. Jörn Klasen hebt vor…“ URL: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungen-hemmen-mit-den-richtigen-Lebensmitteln,entzuendungshemmer100.html
[4] „Reife Tomaten enthalten viel Lycopin, Dosentomaten und Tomatenmark noch wesentlich mehr. Bromelain Ananas Auch gerinnungshemmend. Curcumin (Lebensmittelfarbstoff E 100)“ URL: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/entzuendungshemmer104.pdf [5] „Phenole sind antiseptische und entzündungshemmende Inhaltsstoffe von Pflanzen. Sie sind Bestandteil vieler Verbindungen, zum Beispiel Sanicylsäure (Aspirin). Eigentlich haben Phenole eine reizende Wirkung, sobald sie direkt auf die Haut aufgetragen werden. Sie werden jedoch in allen Lebensmitteln gefunden.“ URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/inhaltsstoffe/sekundaere-pflanzenstoffe